Startseite
  Über...
  Archiv
  Qft!
  Magie ...
  Post it
  Reich und glücklich
  Die Psychopathin
  Viel zu tun
  Kontakt

   Narkolepsie
   Anitram

Webnews



http://myblog.de/gefalleneswesen

Gratis bloggen bei
myblog.de





Nur ein Versuch. Weder ausgearbeitet noch feingeschliffen ...

Sie kam wieder zu sich, vollkommen desorientiert. Zögernd öffnete sie die Augen, darauf gefasst, direkt in ein Schwert oder einen spitzen Dolch zu sehen. Nichts. Sie war scheinbar alleine, um sie herum war es still. Langsam erhob sie sich, registrierte dabei nur unterbewusst, dass die erwarteten Schmerzen in jedem einzelnen Körperteil ausblieben. Sie sah sich um. Wie war sie in diesen Keller gekommen? Sie konnte sich nicht erinnern, jemals zuvor hier gewesen zu sein. Allerdings konnte sie sich an vieles, was in den letzten Stunden passiert war, nicht erinnern ... Sie entdeckte am anderen Ende des Raums eine Treppe, die steil nach oben führte und begann, sie hinauf zu steigen. Schon nach wenigen Stufen konnte sie das Gewölbe verlassen und sich umsehen. Sie stand auf einem Hügel, blickte auf eine kleine Ansammlung von Häusern und Bäumen .. eine Kirche ... Es war hier draußen kaum heller als in dem Keller, der hinter ihr lag. Sie konnte nichts hören, die Kampfgeräusche und Schreie in ihren Ohren schienen nur noch in ihrer Erinnerung zu existieren. Die Schlacht konnte unmöglich vorbei sein! Wo hatte man sie hingebracht? Wer auch immer es gewagt hatte sie in diesen Keller zu legen würde erleben, zu was sie fähig war! Sie von der alles entscheidenden Schlacht fernhalten zu wollen, lächerlich! Sie war hochbegabt, man konnte es fast schon begnadet nennen, sie beherrschte Zauber, die andere nicht mal zu versuchen wagten und sie war bereit und gewillt, ihre Heimat zu verteidigen. Niemand würde sie dazu bringen in einem schmutzigen Keller das Ende des Krieges abzuwarten. Sie überlegte, ihre magischen Fähigkeiten zu bemühen und sich zurück nach Hause, zurück in den Kampf, zu teleportieren, entschied sich aber nach kurzem Zögern dagegen. Sie wollte zuerst wissen, wo sie hier war und begann, entschlossen den Hügel hinabzulaufen. Sie war erst wenige Schritte gelaufen, als sich ihre Augen vor Entsetzen weiteten. Was da nur wenige Meter vor ihr über die Wiese wankte ließ ihr den Atem stocken. Ein Skelett, ein Gerippe - eindeutig tot. Und doch bewegte es sich aufrecht vorwärts, direkt in ihre Richtung... Geschockt huschte sie um die Ecke des ersten Hauses, das sie erreichen konnte und lehnte sich schwert atmend gegen die Wand. Das konnte nicht sein, sie hatte sich das eingebildet. Oder war einem Zauber, einer Täuschung unterlegen! Ihr fehlte der Mut, sich noch einmal auf den Weg zu wagen, geduckt begann sie, um das herunter gekommene Haus zu laufen - dem nächsten Gerippe direkt in die Arme. Als sie um die Ecke bog stand es vor ihr, wie aus dem Nichts gewachsen. Mit einem kleinen Schrei sprang sie ein Stück zurück, das Gerippe kam auf sie zu, immer näher - und taumelte an ihr vorbei. Eine Mischung aus Panik und Unglauben machte sich in ihr breit. Bereit, ihr Leben bis aufs Äußerste zu verteidigen, machte sie einen großen Schritt aus dem Schatten des Hauses heraus, direkt auf die dahinter liegende Wiese. Sie drehte sich im Kreis, entdeckte hinter jedem Busch weitere lebende Tote - und blieb doch vollkommen unbehelligt. Und langsam begann sie zu begreifen und Entsetzen machte sich in ihr breit. Wenn diese Kreaturen sie nicht angriffen, dann ... Sie ging wieder auf das Haus zu, auf der Suche nach einem Fenster, in dem sie ihr Spiegelbild sehen konnte.

tbc




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung